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Weitere Tipps zur Vermeidung
Haare aus der Sonne!
Raus aus dem Schwimmbad, rein in die Sonne und schon sind die Haare gleich wieder trocken - praktisch ist das schon, allerdings auch eine kleine Chemiefabrik. Die Feuchtigkeit in den Haaren bildet zusammen mit den UV-Strahlen der Sonne Wasserstoffperoxid, das sie Haare ausbleicht und spröde macht.
Auch das Salz aus dem Meer schadet den Haaren, deswegen nach Möglichkeit immer mit Süßwasser nachspülen.
Allgemein gilt, dass Sie Ihre Haare immer mit einem Hut oder Tuch vor den UV-Strahlen der Sonne schützen sollten, wenn es sich machen lässt - wenn das Haar zu sehr leidet, helfen aufsprühbare Feuchtigkeitssprays. Das klingt zwar im ersten Moment sonderbar, aber Haare sind letztlich ja auch Verwandte der Hautzellen, wenngleich anders spezialisiert.
Keine falschen Kämme und Bürsten!
Ein Kamm ist billig zu haben, die Bürste gibt es in schicken Farben, aber über die Qualität sagt das noch nichts aus. Wie bei den meisten Sachen gilt, dass es gute Dinge nicht auf dem Grabbeltisch gibt.
Scharfe Kanten an den feinen Zinken der Kämme kratzen über die Schuppenschicht des Haares und verletzen sie. Besser sind - vor allem für Leute mit Locken oder widerspenstigen Haaren - sehr breitzinkige Kämme mit abgerundeten Kanten, mit denen man vorsichtig von unten nach oben die groben Knoten entwirrt. Dann erst folgt die Bürste - mit weichen, abegrundeten Borsten oder Naturborsten z.B. aus Wildschweinborsten. Vorsicht bei Plastikborsten, deren Schutzköpfchen einen feinen Spalt frei lassen, in denen sich die Haare verfangen können, und bei Metallborsten, die die Kopfhaut reizen können. Holzbürsten vermeiden eine statische Aufladung der Haare.
Die legendären "100 Bürstenstriche", die dem Haar so gut tun sollen, sind übrigens ein Ammenmärchen - viel Bürsten strapaziert das Haar, demnach sollte immer nur so lange gekämmt werden, wie eben nötig ist.
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